Rückschau
 



Workshop "Ozeane: Grenzen, Interaktionen, Konflikte, Interdisziplinäre Zugänge" am Freitag, 17. April und Samstag, 18. April 2015 an der Universität Wien

Der Workshop "Ozeane: Grenzen, Interaktionen, Konflikte, Interdisziplinäre Zugänge", dessen Organisation und Koordination von Friedrich Edelmayer, Margarete Grandner, Gerhard Pfeisinger und Hermann Mückler durchgeführt wurde, konnte am Freitag, den 17. April und Samstag, 18. April 2015, in den Räumlichkeiten des Campus (Aula) an der Universität Wien erfolgreich abgehalten werden. Rund 50 Teilnehmer, Vortragende und Zuhörer, konnten sich in den den Vorträgen in fünf Sektionen folgenden Diskussionen austauschen:

1. Sektion: Das Meer - Theorien, Konzepte, Methoden;
2. Sektion: Die "alte" Schifffahrt - die "modernen" Verbindungen;
3. Sektion: Die Fremde der Ozeane - Das Meer als Heimat;
4. Sektion: Inseln - Ihr Bedeutung als Ausgangspunkt;
5. Sektion: Mythen und Metaphern.

Further information: www.univie.ac.at/ozeane/



 



Erfolgreicher Abschluss eines dreijährigen FWF-Projektes: ASSIP - Architecture, Space, and Society in Post-disaster Built Environemnt in Indonesia (2011-2014) – Gratulation und Dank an die Projektmanager!

Projektleiter: Univ.Prof. Erich Lehner, Univ.Prof. Hermann Mückler
Projektmanager: Dr. Ulrike Herbig, Dr. Gabriele Weichart
Research Institutions: Vienna University of Technology, Institute for History of Architecture and Building Archaeology, University of Vienna, Department of Social and Cultural Anthropology
Partner Institutions: Centre for Asian Studies, IHEID, Geneva,
Gadjah Mada University, University of North Sumatra, Museum Pusaka Nias.

ASSIP (Architecture, Space, and Society in Post-Disaster Built Environments in Indonesia) is an interdisciplinary research project that deals with the relations between architecture and society in the context of reconstruction programs after natural disasters. It focuses particularly on changes and interdependencies between the built environment – individual houses and settlements – and local socio-cultural factors. We also examine the influence of these socio-cultural factors on community participation in reconstruction programs and, ultimately, on the social acceptance and sustainability of these programs. The aim is to develop, on the basis of the research results, a database and software tools that will provide easy access to relevant background information about socio-cultural and architectural particularities in regions affected by a natural disaster. This will accelerate the transfer of knowledge and information especially useful in the rebuilding of homes and settlements, between people who need help, the helpers and researchers working in that area.
Further information: www.assip.org



 




Drei Vorträge: in Klagenfurt, Kärnten, in Kiel, Norddeutschland, und im niederösterreichischen Baden bei Wien

An der Alpen-Adria-Universität in Klagenfurt, Kärnten, fand in der Zeit von 29. September bis 1. Oktober der 10. Österreichische Zeigeschichtetag statt. Dazu hielt am 30. September 2014 Hermann Mückler einen Vortrag mit dem Titel "Australien im 20. Jahrhundert: Aufstieg einer regionalen Ordnungsmacht". 

Am 28. September 2014 eröffnete im Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum die Ausstellung "Die Kieler Südseesammlung und die Kaiserliche Marine. Neue Fragen an die deutsche Kolonialgeschichte (1884-1914). Dazu hielt Hermann Mückler am 16. Oktober 2014, in Kiel am Museum einen Vortrag mit dem Titel "Deutschland, England, Frankreich oder die USA - Wer löste das Rennen um den Erwerb von Kolonien in der Südsee aus?"
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Am 8. November 2014 fand in Baden bei Wien im Antiquariat Dr. Kainbacher der erste "Bibliophile Salon" statt, der unter dem Schwerpunkt "Die Entdeckung und Erforschung der Südsee" stand. Dazu hielt Hermann Mückler einen Vortrag mit dem Titel: "Österreicher in der Südsee: Forscher, Reisende, Abenteurer und ihre Berichte".

 



Buchpräsentation in der Sky Lounge der Universität Wien am Montag den 13. Oktober 2014: "Wege und Irrwege des Krisenmanagements"

Am Montag, den 13. Oktober 2014 fand in der Sky Lounge des neuen Universitätsgebäudes am Oskar-Morgenstern-Platz 1 die öffentliche Buchpräsentation des neuesten Buches aus der Reihe "Internationale Sicherheit und Konfliktmanagement", der Band 7 mit dem Titel "Wege und Irrwege des Krisenmanagements. Von Afghanistan bis Südsudan" statt. Der Band wurde von Walter Feichtinger, Hermann Mückler, Gerald Hainzl und Predrag Jurekovic herausgegeben und umfasst zehn Beiträge verschiedener Autorinnen und Autoren, die sich des Themas aus theoretischer Sicht sowie mit den Erfahrungen mit praktischen Beispielen der vergangenen Jahre angenähert hatten. Diese Buchpräsentation war bereits die zweite, nach einer exklusvien Veranstaltung im Presseclub Concordia für ausschließlich Medienvertreter am 7. Juli 2014. Die Moderation der Veranstaltung in der Sky Lounge übernahm Elisa Vass (Ö1, Journal Panorama), als Diskunat war Ottmar Höll (ÖIIP, Österreichisches Institut für Internationale Polirik) geladen. Weiters diskutierten Walter Feichtinger und Hermann Mückler zu aktuellen Krisenszenarien, wobei die aktuellen Fälle Irak/Syrien sowie Ukraine im Mittelpunkt standen. 


 








Das diesjährige Stephen Wurm Lecture fand am 5. Juni 2014 unter dem Generalthema "Languages, Literatures, and the Australia-Europe connection" in Wien statt
Diese Veranstaltung der gemeinsam von den österreichischen und australischen diplomatischen Vertretungen initiierten österreichisch-australischem akademischen Kooperation fand an der Australischen Botschaft in Wien statt. Der Kern der Veranstaltung, die "Stephen-Wurm Distinguisehd Lecture" wurde diesmal von der international bekannten australischen Schriftstellerin und Bestseller-Autorin Anita Heiss bestritten. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Österreichisch-Australischen Gesellschaft statt.

Die diesjährigen Vortragenden waren die australische Schriftstellerin und Bestsellerautorin Anita Heiss, die ihr neuestes Buch vorstellte und über biographische Bezüge in ihrem Beitrag referierte. Weiters fokussierten Prof. Helga Ramsey-Kurz, Universität Innsbruck, und Prof. Margarete Rubik, Universität Wien in ihren Vorträgen auf Schnittstellen zwischen Literatur, Australien und Österreich aus anglistischer Sicht. Sylvia Petter, Schriftstellerin, beleuchtete ihren biographischen Background, der ihre australisch-österreichische Identität zum Thema hatte, Gesandter, Dr. Rudolf Agstner, Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten referierte über konsularische ÜBerseekontakte Österreichs nach Australien und in den Pazifik.

Das Detailprogramm zum Event und den Vortragenden findet sich hier, bzw. bitte das Bild anklicken.  Der explizite Dank gilt der Australischen Botschaft in Wien, welche die Räumlichkeiten zur Verfügung stellte und Frau Anita Heiss einlud sowie der Universität Wien für die Förderung der Veranstaltung.

Die letzte derartige Veranstaltung fand am 17. Juli 2013 im australischen Canberra an der Australian National University statt (siehe unten). Das Symposium stand damals unter dem Zeichen der Erinnerung an den kurz zuvor verstorbenen bekannten Pazifik-Linguisten Darrell Tryon, der einer der Mitinitiatoren dieser Symposiumsreihe war.









 







Nachruf Wilhelm "Willy" Rossi: 4. April 1943 - 6. Oktober 2013

In der Nacht von Samstag auf Sonntag, den 6. Oktober 2013 verstarb plötzlich und unerwartet der Papua-Neuguinea-Experte, Entwicklungshelfer, Musiker und Ethnologe RegRat Wilhelm Rossi im 71. Lebensjahr. Er hinterlässt seine Frau Victoria und seine beiden Söhne Roman und Rainer.

Rossi war von 1974-1976 als karenzierter Ministerialbeamter Entwicklungshelfer des Österreichischen Entwicklungsdienstes im Projekt "Skul bilong Stuakipa" in Papua-Neuguinea tätig. Er erlebte hautnah die Unabhängigkeit des melanesischen Inselstaates. Im Dezember 1975 unternahm er eine Fünf-Tageexpedition von Telefomin nach Bolivip, wobei er das Bahrmann- und Hindenburggebirge überquerte, und dabei von den Quellen des Sepik zu den Quellen des Flyrivers gelangte. Im August 1976 unternahm er eine dreiwöchige Expedition in Westpapua, Indonesien, bei der es zur Besteigung mehrerer 4.000er kam, darunter die Erst- und Alleinbegehung der Merlon-Nordwand (4.690m). Willi Rossi war Besitzer eine umfangreichen ethnographischen Sammlung zu Neuguinea. Teile der Sammlung wurden mehrmals bei Ausstellungen gezeigt, so z.B. im Bezirksmuseum Döbling sowie in den Museen von Bisamberg, Korneuburg und Stockerau. Darüber hinaus veröffentlichte Rossi 2008 ein Buch, in dem er seine Eindrücke und Erlebnisse in Neuguinea darlegte: "Todeszauber im Klassenzimmer. Von den Problemen einer Schule in Neuguinea". Mit Rossi verliert die Ozeanienforschung in Österreich einen engagierten Mitstreiter, der auch wiederholt Vorträge in Vorlesungen am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien gehalten sowie in der Österreichisch-Südpazifischen Gesellschaft (OSPG) von seinen Eindrücken in Melanesien erzählt hat. 2012 gründete Willy Rossi die Österreich-Papua Neuguinea Gesellschaft (OePNG), mit der er viel vor hatte, wozu es jedoch nicht mehr kommen durfte.

Ich konnte Willy auch privat erleben und vor allem bei seinem 70. Geburtstag, den er erst vor wenigen Monaten feierte, erleben, dass er viele Freunde hatte, mit denen er viel gemeinsame Insteressen verfolgte. Neben dem Bergsteigen war dies vor allem die Musik. Als Mitglied des Verein Musikfreunde Stockerau konnte ich zahlreiche Konzerte im Laufe der Jahre besuchen, bei denen er als Violinist sein Können zeigte, vor allem aber seine Freude an der Musik zum Ausdruck brachte. Ich habe von Willy etwas Entscheidendes gelernt: wenn man etwas macht, so sollte man es mit Begeisterung, aber auch ernsthaft und konsequent tun. Das ist der Schlüssel zum Erfolg, aber auch zu innerer Zufriedenheit. Beides hatte Willy gehabt, und er hatte dadurch mehr als manch anderer ein kreatives und erfülltes Leben. Mein tiefempfundenes Mitgefühl gilt Willys Familie. Ich habe einen Freund verloren!

Hermann Mückler










 







Erfolgreiche Defensio: Elisabeth Worliczek hat das cotutelle-Doktorat souverän bestanden

Die aus Salzburg stammende Doktoratsstudentin Mag.a Elisabeth Worliczek hat, nach erfolgreicher Diplomarbeit an der Universität Wien, nun mehrere Jahre an der Université de Nouvelle Calédonie im neukaledonischen Nouméa im Rahmen eines cotutelle, Doppeldegrees, studiert, und nach ausgiebiger Feldforschung auf den polynesischen Inseln Wallis und Rangiroa ihre Dissertation fertig gestellt und am 19. Juli 2013 erfolgreich die zweieinhalbstündige Defensio bestanden, die in Nouméa abgehalten wurde. Die Betreuer der Dissertantin bei diesem Doppelstudium waren Michel Allenbach und Hermann Mückler. Die Jury bestand aus den Professoren Michel Allenbach, Bernard Rigo, Serge Tcherkezoff, Nancy Pollock, Patrick Nunn und Hermann Mückler. Zwei schriftliche Gutachten von Tcherkezoff und Nunn waren außerordentlich positiv, die Dissertation selbst, die sich mit der Reaktion der lokalen Bevölkerung auf Klimawandel in Wallis und Rangiroa beschäftigt, absolut überdurchschnittlich, sodass der Abschluss des Studiums mit der höchst möglichen positiven Auszeichnung möglich war. Ich gratuliere Elisabeth Worliczek herzlich und nachdrücklich zu diesem großen Erfolg.









 







Veranstaltungsmarathon in Fidschi, Neuseeland und Australien: Drei Vorträge bei drei Symposien/Konferenzen

Im Rahmen des 12th Pacific Science Inter-Congress, der von 8.-12. Juli an der University of the South Pacific (USP) in Suva, Fidschi, stattfand, konnte ich am 9. Juli 2013 einen Vortrag über historische Aspekte von Australiens hegemoniales Agieren im Pazifik im Panel von Prof. Grant McCall halten.
An der University of Auckland, Neuseeland, wurde im Rahmen des Symposiums "Austrian Visitors to Oceania: Thier Activities and Legacies" am 12. Juli 2013 unter Leitung von Prof. James Bade von mir ein Vortrag über österrreichische frühe Reisen in den Pazfiik gehalten und dabei die wissenschaftlichen Leistungen der Österreicher gewürdigt.
Im Rahmen des diesjährigen Pacific Seminars - eine Veranstaltung der österreichisch-australischen akademischen Kooperation, die auf Initiative durch die österreichische Botschaft in Canberra, an der Australian National University (ANU) in Canberra, Australien, stattfand - konnte ich am 17. Juli 2013 zu österreichischen Reise- und Forschungsaktivitäten von 1623 bis zur Gegenwart referieren.
Die diesjährige Stephen Wurm Lecture wurde von Frau Mag.a. Katharina Hobiger bestritten, die eine ausgezeichnete Diplomarbeit zur Biographie Stefan Wurms verfasst hat und über dessen Leben einen hochinteressanten Vortrag hielt, der viel positive Resonanz und Fragen unter den zahlreichen Zuhörern auslöste.
Alle Vorträge dienten dazu, sichtbar zu machen, dass in Österreich eine sichtbare Pazifikforschung existiert.
Dank sei an dieser Stelle auch dem Gesandten, Herrn Mag. Thorsten Eisingereich, gezollt, der maßgeblich die organisatorischen Dinge im Vorfeld des Symposiums organisiert hat.

Die Fotos zeigen links oben den österreichischen Botschafter in Australien Dr. Helmut Boeck sowie dahinter die österreichische Vortragende Katharina Hobiger, die zu Stephen Wurm sprach, an der ANU, rechts oben Prof. Andrew Pauwley, der dort einen Nachruf auf Darrell Tryon hielt; mitte links Dr. Sascha Nolden bei seinem Vortrag über Ferdinand Hochstetter an der University of Auckland (im Vordergrund zwei Originalurkunden aus dem Archiv Sascha Nolden), mitte rechts James Bade, James Braund und noch einmal Sascha Nolden; unten links Prof. David Robie und Prof. Grant MacCall an der USP, rechts unten einen Vortragsraum des Panels von Prof. Max Quanchi, bei dem auch der Österreicher Dr. Harald Werber einen Vortrag über Kiribati hielt.









 







Buchpräsentation "Australien 18. bis 21. Jahrhundert Geschichte und Gesellschaft" im alten Lesesaal der Bibliothek für Geschichtswissenschaften am 14. Juni 2013

Am Freitag, den 14. Juni 2013 fand im alten Lesesaal der Bibliothek für Geschichtswissenschaften an der Universität Wien die Präsentation des Bandes 22 der Reihe Edition Weltregionen (Verlag promedia, Wien, eine Buchreihe des Vereins für Geschichte und Sozialkunde) mit dem Titel "Australien, 18. bis 21. Jahrhundert Geschichte und Gesellschaft" statt. Als Ehrengast sprach der australische Botschafter für Österreich, seine Exzellenz David G. Stuart, einführende Worte zu historischen Beziehungen Österreichs und Australiens, nachdem Prof. Margarete Grandner, Internationale Entwicklung der Universität Wien, die Veranstaltung eröffnet hatte. Die drei Herausgeber, Dr. Gabriele Weichart, Prof. Friedrich Edelmayer und Prof. Hermann Mückler erläuterten anschließend die einzelnen Beiträge und stellten Autorinnen und Autoren sowie Kernaspekte der Artikel dar. Ein anschließendes Buffet mit Umtrunk schloß den Abend ab, der sich durch zahlreiche Gäste, etliche verkaufte Bücher und interessante Gespräche auszeichnete.
(Fotos: Copyright Hanns Dickinger, Eduard Fuchs, Gabriele Weichart)
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Jahrestagung der GÜSG 2013 in Bremen: Koloniallinguistik


Nachdem die Jahrestagung 2012 erfolgreich an der Universität Wien seine Umsetzung fand, konnte nun in Bremen an der Creative Unit "Koloniallinguistik - Language in Colonial Contexts" unter Initiative und Leitung von Prof. Dr. Thomas Stolz und Prof. Dr. Ingo H. Warnke die diesjährige GÜSG-Tagung mit dem Generalthema "Koloniallinguistik" stattfinden. Den Festvortrag sprach Prof. Matthias Schulz von der Heinrich-Heine Universität Düsseldorf im Überseemuseum Bremen. Die Veranstaltung in der Zeit von 31. Mai bis 2. Juni 2013 war ein voller Erfolg, wie sowohl aus der großen Teilnehmerzahl als auch der Resonanz zu entnehmen ist. Details zur Tagung finden sich auf der Homepage: http://www.guesg2013.uni-bremen.de/

Im Rahmen der GÜSG-Tagung wurde dieses Mal wieder der Behaim-Preis an zwei auszeichnungswürdige Dissertanten vergeben. Der anwesenden Kandidatin, Frau Yuko Maezawa aus Japan wurde der Preis, der die Finanzierung der Publikation der Dissertation ermöglicht, direkt vom 1. Vorsitzenden der GÜSG, Prof. Dr. Hermann Hiery überreicht. Frau Maezawa erschien in traditioneller japanischer Kleidung. Die Laudatio sprach Hermann Mückler. Der Titel ihrer Arbeit lautet: "Mikronesien im Ersten Weltkrieg. Kulturkonflikte und Kulturkonfrontationen zwischen Japanern, Deutschen und Mikronesiern".

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Podiumsdiskussion im Rahmen der ETHNOCINECA 2013 im Wiener Votivkino

Am Eröffnungstag der ETHNOCINECA 2013 im Wiener Votivkino am 14. Mai 2013, wurde als Abendfilm "Savage Memory" ein Film über den berühmten und umstrittenen Ethnologen Bronislaw Malinowski gezeigt. Dieser Film wurde von seinem Urenkel gedreht und zeigte die Bedeutung Malinowskis für die Nachfahren sowie die Auseinandersetzung dieser mit dem Wissenschaftler vor dem Hintergrund von dessen Verhalten gegenüber den eigenen Familienmitgliedern.

Im Anschluss an den Film gab es eine Podiusmdiskussion mit den Teilnehmern Khaled Hakami (KSA, auf den Bilder links), Hermann Mückler (KSA) sowie Helmut Lukas (ÖAW, auf den Bildern rechts). Die drei Kultur- und Sozialanthropologen reflektierten kritisch Aspekte des Films, gaben ergänzende Informationen zu Leben und Werk Malinowskis und erzählten über die sich ändernde Bedeutung des Forschers für die rezente Kultur- und Sozialanthropologie.

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Besuch bei Bundespräsident Heinz Fischer

Der neue seit 1. Jänner 2013 amtierende Vorstand des Dachverbandes aller österreichisch-ausländischen Gesellschaften, PaN-Partner aller Nationen, unter dem neuen Präsidenten Bereichsdirektor Dr. Oskar Wawra, stellte sich am 15. Jänner 2013 seinem Schirmherrn, Bundespräsident Dr. Heinz Fischer, in der Präsidentschaftskanzlei vor.
Bei Kaffee und Kuchen wurden die gegenwärtigen und zukünftigen Aufgaben des Dachverbandes besprochen, der auch weiterhin allen österreichischen bilateralen Freundschaftsgesellschaften mannigfache Serviceleistungen und Vernetzungsmöglichkeiten anbieten will, um der Idee der Völkerverständigung zu dienen.
(Bilder: Copyright Präsidentschaftskanzlei)







 







Symposium: "Governance and State Building in Small States. Pacific and European Perspectives" und
5. Stephen Wurm Lecture, am 3. Juli 2012!

Ich bedanke mich bei allen, die zum Gelingen des diesjährigen Symposiums der österreichisch-australischen akademischen Kooepration am Dienstag, den 3. Juli 2012 am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien, beigetragen haben, insbesondere Frau Elisabeth Jaquemar und Frau Margit Wolfsberger.
Das diesjährige Generalthema lautete "Governance and State Building in Small States. Pacific and European Perspectives". Vortragende waren die Experten Paul Turnbull, Univ. of Queensland, Harald Werber, Univ. Salzburg, und Predrag Jurekovic, Österr. Landesverteidigungsakademie. Die diesjährige Stephen Wurm Lecture wurde von Darrell Tryon, Emeritus Professor of Linguistics der ANU, bestritten. Als besonderen Höhepunkt hatten wir die Schwester von Stephen Wurm, Frau Anna Appel, als Zeitzeugin anwesend; sie wurde von Kathrin Hobiger interviewt.
Als Vertreter der Australischen Botschaft sprach Gerry McGuire, Australian Chargé d'Affaires. Mitorganisierende Institutionen waren die Australian National University (ANU), die Australische Botschaft in Wien, die Neuseeländische Botschaft in Wien, die Universität Wien sowie die Österreichisch-Südpazifische Gesellschaft (OSPG).
(alle vier Bilder: Copyright Australian Embassy Vienna)









 







Feldpraktikum mit Studierenden der KSA nach Bali, Indonesien, 14. bis 29. Juni 2012

Aufbauend auf zwei Lehrveranstaltungen im WS 2011/2012 und im SS 2012 fand nun das Feldpraktikum für Studierende des Faches Kultur- und Sozialanthropologie nach Bali, Indonesien statt. In der Zeit von 14. bis 29. Juni 2012 konnten 16 Studierende unter dem Generalthema "Wandel" bzw. "Veränderungen" bezüglich ökonomischer, kultureller und sozialer Entwicklungen in Bali anhand von vorher definierten Schwerpunktthemen (Bewässerungsfeldbau, Salzgewinnung, Auswirkungen des Tourismus, Umgang mit Tradition) eigene Zugänge und Perspektiven vor Ort im Wechselspiel des direkten Kontaktes mit Einheimischen und dem Besuch von Schlüsseleinrichtungen gewinnen. Jede/jeder Student konnte sich selbst Detailaspekte zur Gesamtthematik suchen und vor Ort recherchieren, um die abschließende schriftliche Arbeit neben den theoretischen um unmittelbare rezente empirische Ergebnisse zu bereichern.

Die Veranstaltung stand unter der Leitung von Hermann Mückler und Thomas Moog. Letzterer ist Österreichs ausgewiesener Bali-Experte und hat bereits in zwei Lehrveranstaltungen an der KSA für themenbezogene Sensiblisierung und Kontextualisierung bezüglich Bali gesorgt. Vor Ort konnte so unmittelbar darauf aufgebaut und fortgesetzt werden.

Die Organisatoren danken der äußerst engagierten Gruppe, die sich durch großes Interesse, Begeisterungsfähigkeit und Teamgeist auszeichnete. So war es möglich, nicht nur ein dichtes Programm umzusetzen, sondern auch besondere Erlebnisse zu geniessen. Höhepunkt war dabei wohl die Möglichkeit am Hof des Königs von Pejeng, Raja Cokorda Putra, Jero Bendesa und Klian Adat, wohnen zu dürfen und dort sowohl mit zentralen Aspekten traditioneller balinesischer Lebensart vertraut gemacht zu werden, als auch das Gamelan-Spiel und andere klassisch-balinesische Dinge unmittelbar und hautnah erleben zu können. Weitere Stationen, von denen ausgehend das Besichtigungs- und Erhebungsprogramm umgesetzt wurde waren Candidasa und Sanur.

Die Bilder zeigen Studierende beim Gamelan-Spiel, beim Einkleiden mit den Sarongs vor dem Tempelbesuch, auf den Reisfeldern, wo sich verschiedene Stadien des Anbau- und Ernteprozesses beobachten ließen, Thomas Moog in balinesischer Kleidung sowie in der Gerichtshalle Kerta Gosha in Klungkung. Eine genaue Dokumentation des Feldpraktikums ist Teil des Outputs, der in der Nachbearbeitungsphase umgesetzt und veröffentlicht wird.








 



Jahrestagung der Gesellschaft für Überseegeschichte (GÜSG) in Wien, 8. bis 10. Juni 2012

In der Zeit von 8. bis 10. Junil 2012 fand im Kleinen Festsaal der Universität Wien sowie in der Aula am Campus die Jahrestagung der Gesellschaft für Überseegeschichte (GÜSG) statt. Das Generalthema der Tagung, welches von den lokalen Organisatoren gewählt wurde, war "Österreich in Übersee". Nach den Grußworten von MinRat Claus Walter, Bundesministerium f. Wissenschaft und Forschung, folgte der Festvortrag von Walter Sauer mit dem Titel "Forscher, Händler und Soldaten: Die Habsburgermonarchie im Kontext des europäischen Imperialismus". Weitere interessante Vorträge wurden am 9.6. von Markus A. Denzel, Andrea Komlosy, Marianne Klemun, Kurt Schmutzer, Lukas Novotny, Ales Skrivan Sr., Ales Skrivan Jr., Johann Stockinger und Jochen Gollhammer. Im Jungen Forum am 10.6. präsentierten Giovanna Montenegro, Javier Francisco Vallejo, Tanja Hammel, Anissa Strommer, Margit Wolfsberger und Tomas Villaroel Heinrich laufende Dissertationsprojekte, von denen eines, von einer Jury bewertet, mit einem Stipendium ausgezeichnet wurde. Eine Beirats- und eine Mitgliederversammlung sowie ein Rahmenprogramm mit einem Festessen im Piaristenkeller und einem Heurigenbesuch rundeten das Programm ab.
Details zur Tagung sowie die Dokumentation der Veranstaltung findet sich unter:
http://guesgtagung2012.wordpress.com
Es sei an dieser Stelle explizit der federführenden Organisatorin Margit Wolfsberger und ihrem kompetenten Team von StudentInnen gedankt, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beitrugen. Die mitorganisierenden Gesellschaften und Institute waren die GÜSG, die Anthropologische Gesellschaft Wien (AG), die Österreichisch-Südpazifische Gesellschaft (OSPG), das Institut für Geschichte der Universität Wien, das Institut für Wirtschafts- und Sozialgeschichte sowie das Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien.
Bilder: links: Hermann Hiery, Bayreuth, Präsident der GÜSG; darunter Walter Sauer beim Festvortrag; rechts das Tagungsplakat.

 



Experten-Exkursion mit Lehrenden und Studierenden der Architektur und Ethnologie in den Iran

In der Zeit von 2. April bis 15. April 2012 fand die von Univ.Prof. DI Dr. Erich Lehner initiierte und von Mitarbeiterinnen des Instituts für Außereuropäische Architekturforschung organisierte Experten-Exkursion in den Iran statt. Ziel war es, dabei die wichtigsten persischen Architekturtraditionen vor dem Hintergrund des reichen historsichen Erbes des Iran in Augenschein zu nehmen und bereits bestehende Forschungen mit neunen Perspektiven zu verknüpfen. Die Kooperation mit iranischen Fachleuten und Studierenden stand dabei ebenso im Vordergrund, wie die Wahrnehmung zahlreicher offizieller und halboffizieller Termine. Ein Empfang beim österreichischen Botschafter in Teheran, Dr. Thomas M. Buchsbaum, rundete das dichte Programm ab. Von Seiten der Kultur- und Sozialanthropologie nahm Hermann Mückler mit Studentinnen teil. Die Stationen der Reise waren in dieser Reihenfolge: Teheran, Shiraz, Persepolis, Feruzabad, Pasargadae, Abarkuh, Yazd, Meybod, Naein, Zavareh, Ardestan, Esfahan, Natanz, Abyaneh, Kashan, Teheran.

 



Delegationsreise nach Togo und Benin: Projektanbahnung in Togo

Bei der in der Zeit von 27. Jänner bis 4. Februar 2012 durchgeführten und vom Dachverband aller österreichisch-ausländischen Gesellschaften PaN-Partner aller Nationen initiierten Delegationsreise von acht Vertretern bilateraler Freundschaftsgesellschaften nach Togo und Benin, Westafrika, wurden Gesundheitsprojekte besichtigt, zahlreiche offizielle Termine wahrgenommen sowie König Dedjalagni Agoli-Agbo in Abomey, Benin, in einer Privataudienz besucht.

Neben der Begutachtung medizinischer Projekte und dem Besuch von Auslandsösterreichern in Kpalime gehört zu den wichtigsten Ergebnissen u.a. der Start eines Kooperationsprojektes im medizinischen Bereich mit dem Dorf Wijamdé in der nordtogolesischen Provinz Kara.

 

Symposium "Menschenrechte im Pazifik" -  eine Veranstaltung der OSPG

Hochkarätige Vortragende und Gäste konnten am 24. Jänner 2012 im Hörsaal A des Instituts für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität zum Symposium "Menschenrechte im Pazifik" begrüßt werden. Manfred Nowak, der ehemalige österreichische UN-Menschenrechts-Sonderbeauftragte für Folter und Leiter des Ludwig-Boltzmann Institutes für Menschenrechte, der über rechtliche Aspekte von Menschenrechtsverletzungen sprach, sowie Grant McCall von der University of Sydney, NSW, Australien, der über die Menschenrechtssituation auf Rapa Nui (Osterinsel) sprach, Frau Kristina Neubauer, Wissenschaftlerin und Aktivistin im Westpapua Netzwerk, welche die derzeitige Entwicklung in der indonesischen Provinz beleuchtete, sowie - als Ehrengast - Pastorin Dora Balubun, eine Menschenrechtsaktivistin auf Westpapua, welche unmittelbare Eindrücke von vor Ort überbrachte - sie alle trugen dazu bei, dass die Veranstaltung zu einer außerordentlichen wurde. Die große Gästezahl zeigte, dass es sich hierbei um ein brisantes und aktuelles Thema handelt.

Besonders gedankt sei der Initiatorin, Frau Margit Wolfsberger, der Präsidentin der OSPG, für die Initiative.

 



Exkursion zu europäischen und internationalen Organisationen nach Amsterdam, Den Haag, Brüssel und Paris

In der Zeit von 20. bis 27. November 2011 fand die politikwissenschaftliche Exkursion zu europäischen und internationalen Institutionen bzw. Organisationen statt, die diesmal ersatzweise von Hermann Mückler geleitet wurde. Es wurden folgende Institutionen und Veranstaltungen besucht:
  • International Criminal Court (ICC, Internat. Strafgerichtshof)
  • Bemba-Verhandlung
  • Permanent Court of Arbitration (PCA, Ständiger Schiedsgerichtshof)
  • International Criminal Tribunal for former Yugoslavia (ICTY)
  • Karadzic-Verhandlung
  • Empfang in der österreichischen Botschaft in Den Haag
  • Empfang in der österreichischen Botschaft in Paris
  • Europäisches Parlament
  • Ausschuss für Regionale Entwicklung
  • Europäische Kommission
  • Ständige Vertretung Österreichs bei der EU
  • UNESCO
  • Ministerpalais des französischen Aussenministeriums
Ich bedanke mich nachdrücklich und herzlich bei folgenden Personen, die durch ihre Unterstützung und Hilfestellung vor Ort, die Exkursion für 30 Studierende der Universität Wien zu einem vollen Erfolg gemacht haben: Adelheit Folie, Wolfgang Paul, Jochen Krück, Karin Kadenbach, Tina Obermoser, Iga Nitznik, Stefan Zotti, Robert Weiss, Heidi Hauer, Isabell Ladiges, Stephanie Winkler, Alexander Schischlick - sowie Ingfrid Schütz-Müller und Wolfram Schütz-Müller für die Planung und Organisation im Vorfeld.

 

Spatenstich des "PaN-Wohnparks"

Das Siegerprojekt der gemeinnützigen Bau-, Wohn- und Siedlungsgenossenschaft "NEUES LEBEN" im Bauträgerauswahlverfahren "Interkulturelles Wohnen" Nordbahnhof fand am Mittwoch, den 5. Oktober 2011, um 10.30 seine initiale Umsetzung durch den Spatenstich. Das Siegerprojekt des Bauträgers bietet ein klar strukturiertes, kommunikatives Erschließungssystem in drei überschaubaren Baukörpern. Eine aktive und kommunikative Nachbarschaft ist ein wesentlicher Grundstein für ein respekt- und rücksichtsvolles Zusammenleben. In dem neuen Wohnquartier sollen halböffentliche und öffentliche Bereiche mit einem Weltcafe und Leselounge mit Büchern und neuen Medien die entsprechende Infrastruktur und Rahmenbedingung für Begegnung und Gespräch von Menschen unterschiedlicher Herkunft und Lebensweisen schaffen. Das Projekt wurde von Dachverband aller österreichisch-ausländischen Gesellschaften - PaN vorangetrieben und findet seine Errichtung in der Ernst-Melchior-Gasse 11 im zweiten Wiener Gemeindebezirk. Die OSPG und die ÖFiG gratulieren zu diesem neuen Beispiel gelebter Völkerverständigung der Gemeinde Wien, dem Bauträger Neues Leben und dem Dachverband PaN!

 




Symposium: Insular Diversity: Architecture-Culture-Identity in Indonesia

In der Zeit von 18. bis 21. Mai 2011 fand im Festsaal der Technischen Universität Wien ein interdisziplinäres Symposium mit dem Titel "Insular Diversity: Architecture - Culture - Identity in Indonesia" statt. Die Vortragenden aus Indonesien, Österreich, Deutschland, UK, USA, Italien und der Schweiz beleuchteten folgende Bereiche: East Asian Architecture and Asian Studies, Art History, Music, Dance, Visual Arts, Literature, Anthropology, Religion, History und Politicial Studies. Die hochkarätig besetzte Veranstaltung ermöglichte eine Standortbestimmung zu Projekten und Initiativen, welche in den vergangenen Jahren zum Abschluß gelangten bzw. noch am Laufen sind, und gab einen Einblick in gegenwärtige Aktivätiten. U.a. wurde das derzeit laufende Projekt ASSIP (Architecture, Space, and Society in Post-disaster Built Environment in Indonesia) in mehreren Präsentationen detailliert dargestellt. Von Hermann Mückler wurde ein Vortrag mit dem Titel "William Louis Abbott's photo collection about Eastern Indonesia: Rare architectural and ethnographic documents, 1899-1909" gehalten.

Die Veranstaltung wurde von der Indonesischen Botschaft, der Teschnichen Universität Wien, der Universität Wien, dem Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien, dem Institut für vergleichende Architekturforschung, der Österreichisch-Indonesischen Gesellschaft und dem Wiener Museum für Völkerkunde unterstützt. Weitere Informationen finden sich auf der Website zum Indonesien-Symposium.

 




Vorstellung eines "Best-Practices-Modells" im Wiener Rathaus: Diabetes-Früherkennung in Fidschi

Aus Anlass des Europäischen Jahres der Freiwilligentätigkeit fand im Wiener Rathaus am Mittwoch, den 14. Septebmer 2011, 14.00 Uhr, die Präsentation von sechs Best-Practice-Modellen der internationalen humanitären Kooperation statt. Neben fünf weiteren bilateralen Gesellschaften, wurde die Österreichisch-Fidschianische Gesellschaft (ÖFiG) eingladen, ihr Diabetes-Präventionsprojekt vorzustellen. Dieses ursprünglich von der Österreichisch-Südpazifischen Gesellschaft (OSPG) unterstützte und betreute Projekt wurde nun von der ÖFiG übernommen. Unter dem Titel "Diabetes - die Geissel Ozeaniens. Ein Früherkennungs- und Behandlungsprojekt in Lautoka, Fidschi" wurde im Rahmen eines Vortrages von H. Mückler dieses vorgestellt.

Die Veranstaltung wurde von der Magistratsdirektion Auslandsbeziehungen der Stadt Wien und dem Dachverband aller österreichisch-ausländischen Gesellschaften - PaN initiiert.

 



Treffen mit Bundespräsident Dr. Heinz Fischer

Im Rahmen des Jahres der Freiwilligen, lud der Schirmherr des Dachverbandes aller Österreichisch-Ausländischen Gesellschaften PaN, Bundespräsident Dr. Heinz Fischer, ausgewählte Vertreter bilateraler Freundschaftsgesellschaften am 12. Mai 2011 in die Präsidentschaftskanzlei. Als Vizepräsident der Österreichisch-Südpazifischen Gesellschaft sowie als Präsident der Österreichisch-Fidschianischen Gesellschaft konnte H. Mückler dabei die Zusammenarbeit ehrenamtlich agierender Vertreter Österreichs mit mehreren Ländern Ozeaniens skizzieren.

Das Foto links oben zeigt die zwanzig geladenen Vertreter verschiedener bilateraler Freundschaftsgesellschaften. Das Bild darunter zeigt Bundespräsident Fischer mit dem Präsident der Österreichisch-Zypriotischen Gesellschaft Prof. Dr. Peter Linnert sowie den Präsident der Österreichisch-Fidschianischen Gesellschaft.

 







Delegationsreise nach Papua-Neuguinea mit Vertretern
des Nordelbischen Missionswerks


Im März 2011 fand auf Initative und organisiert von Marion Struck-Garbe, Universität Hamburg, und Martin Krieg, Nordelbisches Missionswerk, eine fachspezifische Exkursion nach Papua-Neuguinea statt. Diese als Delegationsreise konzipierte Veranstaltung diente dazu, unter dem Motto "From Ailans to Hailans" Gespräche mit Vertretern unterschiedlicher Kirchen und Missionsgesellschaften zu führen und deren Einrichtungen kennen zu lernen. Es wurden katholische und lutheranische Missionsstationen besucht, auf deren Infrastruktur man aufbaute, um sich auf den Inseln Buka, Bougainville, Petats, New Ireland, New Britain sowie im Hochland Papua-Neuguineas bewegen zu können. Die Fachgespräche bzw. der fachspezifische Austausch zwischen den Delegationsteilnehmern und den Verantwortlichen vor Ort ermöglichten umfangreiche Einsichten in rezente Probleme und Herausforderungen der lokalen Bevölkerungen, die in unverantwortlicher Ressourcenausbeutung, Mängel in der Entwicklung einer funktionierenden Zivilgesellschaft sowie Defiziten im Bereich Good Governance ihren Ursprung haben. Unter anderen wurde ein Trauma-Zentrum auf Bougainville besucht, wo vom jahrelangen Bürgerkrieg traumatisierten Personen ein Wiedereinstieg in ein noramles Leben erleichtert werden soll. Gespräche mit Bewohnern der Carteret Islands, die schrittweise die übervölkerten und zunehmend unbewohnbaren Atoll-Inseln verlassen müssen und im Rahmen eines Projektes auf Bougainville bei Tinputz angesiedelt werden, zeigten die Problematik der Umschulung von traditionellen Fischern zu Ackerbauern. Vertreter von der Insel Simberi, wo eine Mine massive ökologische Schäden verursacht und zur Vergiftung des Meeres beiträgt,
nutzten die
Gelegenheit, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen und baten um Bekanntmachung der tatsächlichen Bedingungen vor Ort. Ein Gespräch mit
Erzbischof Karl Hesse in Vunapope, New Britain
, ermöglichte die Einschätzung der derzeitigen Situation der katholischen Mission in New Britain und der umgebenden Inseln. Weitere Gespräche, Vereinbarungen und zukünftige Kooperationen wurden bei fast allen Stationen dieser Reise durchgeführt bzw. vereinbart. Die Reise, die auch einen Input seitens der Teilnehmer verlangte, erbrachte so einen unschätzbaren Mehrwert für die Ozeanienforschung und die Zusammenarbeit zwischen österrichischen und deutschen (akademischen) Institutionen und entsprechenden Einrichtungen vor Ort.

Die Bilder zeigen links oben Sister Lorraine Garasu, die Begründerin des Trauma Centers nahe Tsiroge, Nordbougainville; rechts oben ist der Geologe Dieter Warncke bei einem seiner Vorträge zu sehen, bei denen er die sensible geologische Situation der Region verdeutlichte. Der Rohbau zeigt eines der Häuser, welches für Abwanderer der Carteret-Islands gebaut wird; die vier Herren stammen von Simberi und berichteten über die ökologischen Folgen des Bergbaus auf der Insel; viele Kinder sind auf manchen der kleinen Inseln ein sichtbares und wahrgenommenes Zeichen für die Überbevölkerung, die zunehmend zu einem Problem wird. Rechts das Gästehaus der Missionsstation St. Nazareth in Tsiroge. Links unten Erdbeben-Detektoren im Observatorium von Rabaul, New Britian, wo sich das Japan-Erdbeben von 11. März nachvollziehen ließ; rechts unten der Erzbischof der Diözese East New Britain, Karl Hesse.








 


Rapa Nui-Symposium an der chilenischen Botschaft in London

Am 19. November 2010 fand in den Räumlichkeiten der chilenischen Botschaft in Whitehall, London, ein eintägiges Osterinsel-Symposium statt, auf dem Rapa Nui-Experten aus verschiedenen Ländern ihre neuesten Forschungsergebnisse zur Erforschung der Geschichte, Ethnologie, Archäologie, Linguistik und Populärkultur präsentierten. Es war die erste ausschließlich Osterinsel-relevante Veranstaltung dieser Art im Vereinigten Königreich. Die Veranstaltung wurde vom chilenischen Botschafter eröffnet und im Anschluss daran durch eine Reception im Canning House, Belgrave Square, abgerundet.
An letzterem Ort fand eine Vernissage zur Eröffnung einer Ausstellung mit Objekten aus Populärmedien zur Osterinsel statt, bei der insbesondere Darstellungen der berühmten Steinstatuen von Rapa Nui, den Moai, in verschiedensten Kontexten präsentiert wurden. Ian Conrich, der Initiator und Organisator des Symposiums sowie der Ausstellung, kann auf eine gut besuchte Veranstaltung und große Resonanz, sowohl im Publikum als auch in den Medien, zurückblicken.
Das Bild links oben zeigt Hermann Mückler mit Dr. Gabriele Weichart vor einem von acht für diese Veranstaltung angefertigten Moais. Bild 2 zeigt den Veranstalter Ian Conrich (links) mit Phil Philo, dem Direktor des englische
n Captain Cook Birthplace
Mu
seums (rechts). Bild 3 ist das Konferenzprogramm, B
ild 4: Während der Kaffeepause in der chilenischen Botschaft.




 


Teilnahme am Staatsbesuch des Bundespräsidenten
nach Südostasien

Von Samstag, dem 6. bis Mittwoch, den 10. November 2010 fand der Staatsbesuch von Bundespräsident Heinz Fischer und seiner Frau Margit Fischer nach Malaysia und Indonesien statt.
Der Präsident wurde von einer hochrangigen Wirtschafts-, einer Wissenschaftsdelegation sowie Journalisten begleitet. U.a. wurden von den Mitgliedern der Wissenschaftsdelegation in Malaysia Gespräche mit dem malaysischen Bildungsminister zur akademischen Kooperation geführt. Darüber hinaus gab es in Malaysia und Indonesien zahlreiche bilaterale Gespräche, die der Kooperatiosanbahnung und Projektabgleichung dienten. Mehrere MoUs wurden unterzeichnet. Als Vertreter des Dachverbands PaN, Partner aller Nationen, entsandt, wurden von H. Mückler, der gleichzeitig die Universität Wien vertrat, die Anliegen und Aktivitäten des Dachverbands dargestellt und darauf verwiesen, dass neuerdings Stipendien für Studierende verschiedener jeweils wechselnder Länder für die Privatuniversität Schlaining vergeben wurden und werden. Dies unterstreicht die Initiative von PaN, mit akademischen
Institutionen im In- und Ausland zu kooperieren, um im Sinne der Völkerverständigung einen Studentenaustausch zu fördern. Der geplante Besuch von Singapur musste aufgrund des wieder ausgebrochenen indonesischen Vulkans Merapi gestrichen werden und machte einen vorgezogenen Rückflug der österreichischen Delegation notwendig.
Das Bild links oben zeigt Bundespräsident Heinz Fischer im Gespräch mit Erzbischof Ignatius Shuaryo Hardjoatmodjo; darunter: Präsident der Universitätskonferenz Rektor Hans Sünkel übergibt ein Geschenk an den malaysischen Bildungsminister YB Dato Seri Mohamed Khaled Nordin; rechts oben: das österreichische Präsidentenehepaar in der katholischen Kathedrale von Jakarta; rechts unten: Besuch eines buddhistischen Tempels in Melakka durch den Bundespräsidenten und der gesamten österreichischen Delegation.



 

Präsentation des neuesten Buches „Mission in Ozeanien“ in der Wiener Dombuchhandlung am Stephansplatz

Das im Mai 2010 erschienene Buch mit dem Titel „Mission in Ozeanien“ wurde zwar von einem Autor verfasst, der primär Kultur- und Sozialanthropologe sowie Politikwissenschafter ist, trotzdem haben die akribisch zusammengetragenen historisch relevanten Inhalte dieses Werkes auch Aufmerksamkeit bei Historikern, Religionswissenschaftern und insbesondere Religions- und Missionshistorikern gefunden. Aus diesem Anlass wurde für die Monate August/September eine ganze Auslage in der Dombuchhandlung, Stephansplatz 5, der Präsentation des Buches gewidmet. Im Wintersemester 2010/2011 werden Inhalte des Buches im Rahmen von Fachvorträgen auch außerhalb des akademischen Umfeldes vorgestellt.  Im Rahmen der laufend stattfindenden Lehrveranstaltungen wird ebenfalls auf die Missionsgeschichte Ozeaniens eingegangen.




 

Verleihung des PaN-Partner aller Nationen-Ehrenzeichens durch Vizebürgermeister Michael Ludwig im Wappensaal des Wiener Rathauses am 24. August 2010

Das vom Dachverband aller Österreichisch-Ausländischen Gesellschaften PaN-Partner aller Nationen gestiftete Ehrenzeichen wird in regelmäßigen Abständen an verdienstvolle Mitglieder bilateraler Gesellschaften verliehen, um deren Verdienste um die Völkerverständigung eine offizielle und öffentliche Anerkennung auszusprechen und zu würdigen. Die feierliche von südamerikanischen Klängen untermalte Zeremonie, an der rund 200 Personen teilnahmen fand im Wappensaal des Wiener Rathauses statt. Ein anschließendes Buffet rundete die Veranstaltung ab.

Neben Hermann Mückler, der das Ehrenzeichen für 14 Jahre Präsidentschaft der Österreichisch-Südpazifischen Gesellschaft erhielt, wurden weitere dreizehn Personen geehrt: Ginette Griesbach, Präsidentin der Luxemburgisch-Österreichischen Gesellschaft; Dr. Christl Ruth, Mitglied der Österreichisch-Chinesischen und der Österreichisch-Bhutanischen Gesellschaft; Mag.a Asiye Sel, Soziologin in der Arbeiterkammer Wien; Hofrätin Mag.a Ingrid Vogt, Generalsekretärin der Österreichisch-Tunesischen Gesellschaft; Ulrike Walter, Geschäftsführerin der Österreichisch-Bhutanischen Gesellschaft; Dipl.-Ing. Ahmadschah Akrami, Globaler Hof in Wien 23; Dr. Karim Amiri, Leiter eines multikulturellen Kulturensembles; Franz Haberhauer, Präsident der Österreichisch-Dänischen Gesellschaft; Dr. Simon Kravanga, Chefredakteur der Zeitung „Biber“; Generaldirektor Heimo Leitgeb, Initiator des „PaN-Festsaals“ im Radisson Blu Palais Hotel; Botschafter Dr. Walther Lichem, Präsident der Österreichisch-Bolivianischen Gesellschaft; Dr. Alexander Martinovsky, Initiator des „Rolling Ambassadors of Austria“; Dr. Haydar Sari, Leiter des Referats für interkulturelle Aktivitäten der Stadt Wien.






 

Symposium an der Australischen Botschaft in Wien zum Thema „Climate Change in the Pacific Region“ am 24. Juni 2010. Abhaltung der zweiten „Stephen Wurm Lecture“ in Wien

Bereits zum dritten Mal fand ein Fachsymposium zum Pazifik, gemeinsam organisiert von der Australischen Botschaft in Wien, der Australian National University (ANU), der Universität Wien und der Österreichisch-Südpazifischen Gesellschaft (OSPG) statt. Kern der Veranstaltung mit dem Generalthema des Klimawandels im Pazifik ("Climate Change in the Pacific Region") war die Stephen Wurm Lecture, die diesmal von dem zu dieser Zeit in Wien als Gastprofessor am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie weilenden Experten Dr. Wolfgang Kempf, Universität Göttingen, bestritten wurde. Weitere Vortragende kamen aus Australien, Fidschi, Deutschland und Österreich. Botschafter Michael Potts lud nach der Veranstaltung zu einer Reception. Die OSPG bedankt sich für die gute Zusammenarbeit mit der australischen Botschaft in Wien.

 

Jahresklausur der Österreichisch-Südpazifischen Gesellschaft (OSPG) im Kärntner Knappenberg/Hüttenberg von 25. bis 27. September 2009

Bei der traditionellen Jahresklausur des Vorstands der OSPG, die diesmal aus aktuellen Gründen im Kärntner Geologischen Zentrum in Knappenberg stattfand, wurde die Veranstaltungsplanung für die kommenden zwei Semester besprochen. Passender Anlass für die Ortswahl war die gleichzeitig im Heinrich-Harrer-Museum in Hüttenberg stattfindende Ausstellung zu Papua-Neuguinea mit den Kunstwerken von sechs Gegenwartskünstlerinnen aus PNG, kuratiert von Marion Struck-Garbe und Mitgliedern der OSPG, begleitet von der Präsentation von ethnographischen Objekten. Bereits zu Beginn der Klausur wurde ein Wechsel an der Spitze des OSPG-Vorstands ab der neuen Funktionsperiode ab März 2010 vereinbart, der Mag. Margit Wolfsberger mit klarem einstimmigen Votum zur neuen Präsidentin der OPSG kürte. Damit übernahm eine von allen geschätzte sehr kompetente Person diese Funktion, die sich bereits über viele Jahre in äußerst engagierter Weise für die OSPG eingesetzt und damit entscheidend die Aktivitäten der Gesellschaft mitbestimmt und organisiert hat.

 

Hochstetter-Symposium: „Ferdinand Hochstetter and the Contribution of German-Speaking Scientists to New Zealand Natural History in the 19th Century“ an der University of Auckland, Neuseeland von 1. bis zum 2. September 2008

Unter dem Titel „Ferdinand Hochstetter and the Contribution of German-Speaking Scientists to New Zealand Natural History in the 19th Century“ fand an der Universität von Auckland ein interdisziplinäres Symposium statt, das sich mit der Person Hochstetters, aber insbesondere dem Werk anderer bedeutender Forscher aus dem deutschsprachigen Raum und deren Bedeutung bis zum heutigen Tag widmete. Organisiert vom Research Center for Germanic Connections with New Zealand and the Pacific um James Bade, James Braund und Sascha Nolden von der Universität Auckland, beleuchteten hochrangige Referenten die Beiträge deutschsprachiger Forscher zur Naturkunde, aber auch Ethnologie, Geologie, Kartographie etc. zu Neuseelands Zeitgleich fand eine am 30. August 2008 eröffnete Ausstellung „Ferdinand von Hochstetter: Father of New Zealand Geology“ statt, die von Sascha Nolden kuratiert, ausgewählte Besonderheiten aus neuseeländischen und österreichischen Sammlungen zeigte.

 

Rückblick auf vier Jahre Tätigkeit (2004-2008) als Vize-Dekan der Fakultät für Sozialwissenschaften

In diese Zeit fiel nicht nur die Einrichtung der Studienprogrammleitungen und der an den Instituten angesiedelten Studienprogrammleiter, sondern auch die Aufspaltung des administrativen Personals an den Instituten auf Initiative des Rektorats und gegen anfängliche Widerstände seitens der Institute. Es war eine Zeit prekärer Bedingungen an der Universität Wien, bedingt durch Budgetkürzungen, Nicht-Nachbesetzungen und der dramatischen Zunahme an Studierenden, bei gleichzeitiger Einführung des dreistufigen Studienplans im Rahmen der Umsetzung der Bologna-Vereinbarungen. Trotz dieser Herausforderungen blicke ich auf eine erfüllte und interessante Tätigkeit zurück, bei der ich von vielen, aber insbesondere von meinen KollegInnen am Institut für Kultur- und Sozialanthropologie den notwendigen Rückhalt erhalten habe. Die Moderation von akademischen Feiern waren schöne und sichtbare Ereignisse, bei denen man Bestätigung dafür finden konnte, dass sich der Einsatz lohnte.

 

Vorlesung „Geschichte der deutschsprachigen Ethologie“ Lehrveranstaltung im Sommersemester 2007

Diese Lehrveranstaltung erhielt besondere Resonanz durch die Bezüge, die zwischen historischen, wissenschaftsgeschichtlich relevanten Entwicklungen und gegenwärtigen Zugängen hergestellt werden konnten. Die dadurch sich ergebende Neubewertung des Faches der Ethnologie bzw. Kultur- und Sozialanthropologie führte zu mehren äußerst anregenden Diskussionen. Die Veranstaltung bettete sich somit sinnvoll in die in den vergangenen Jahren verstärkt betriebene Aufarbeitung der Geschichte der Ethnologie, insbesondere auch auf Wiener Boden, die von zahlreichen Brüchen gekennzeichnet ist. Der Lehrveranstaltungs- und Forschungsschwerpunkt, der verdienstvoll von Univ.Prof. Dr. Gingrich zur Aufarbeitung insbesondere auch der NS-Zeit kontinuierlich zu neuen Ergebnissen und veränderten Sichtweisen auf manche Entwicklungen geführt hat, unterstreicht die Bedeutung dieser Bemühungen.

 

Exkursion nach Westtimor (Indonesien) in der Zeit von 26. März – 15. April 2007

gemeinsam mit Univ.Doz. Dr. Helmut Lukas (Österreichische Akademie der Wissenschaften) und Dr. Gabriele Weichart (Museum f. Völkerkunde Wien/Universität Wien); Anzahl der Teilnehmer: 20

Die Exkursion führte zuerst nach Yogjakarta, Java, wo die Gaja Mada Universität besucht wurde. Dort wurden mehrere Veranstaltungen, Diskussionsrunden und Präsentationen absolviert, bevor ein ethnologisches Rahmenprogramm u.a. die Tempelanlagen von Borobudur, Prambanan und das Dieng-Plateau nahebrachte. Weiterflug nach Kupang, Westtimor, und in die Regionen Soe, Kefamenanu, Wini. Aufenthalt im Bergdorf Fatumnasi, Dokumentation der traditionellen „Bienenkorbhäuser“, Aufnahme der sich verändernden Lebensgewohnheiten der Dorfbewohner, Erhebung von Konsequenzen des Timorkonfliktes in seinen Auswirkungen auf die Bevölkerung Westtimors. Am Rückweg Kurzaufenthalt in Bali. Weiterführende Analyse der Ergebnisse in Wien.

 

Exkursion in die Mongolei in der Zeit von 6. Juli – 31. Juli 2007

gemeinsam mit Univ.Prof. DI Dr.tech. Erich Lehner (Institut für außereuropäische Bauforschung, TU Wien), Anzahl der Teilnehmer: 20

Gemeinsam mit Studierenden der Architektur durchgeführte Exkursion an die Mongolian University of Science and Technic (MUST). Teilnahme an der Datenentwicklung sowie Entwicklung und Umsetzung eines Stadtentwicklungskonzeptes für einen Stadtteil (Ger-District) von Ulan Bator. Zusammenarbeit mit lokalen Institutionen und mongolischen Studierenden und Fachleuten. Kauf, Bau und Dokumentation einer Jurte und deren Verwendung im traditionellen Kontext sowie Schenkung mehrer durch Spendengelder finanzierter Jurten an obdachlose Bedürftige in Ulan Bator. Bereisen mehrerer architektonisch, archäologisch und ethnologisch bedeutsamer Orte in der mogolischen Republik. Weiterführende Analyse und Auswertung der Ergebnisse in Wien.

 

Verleihung der PaN-Partner aller Nationen rot-weiß-roten PaN-Krawatte im Rahmen einer Feierstunde im Bundesministerium für Auswärtige Angelegenheiten am 12. September 2006 zur Würdigung der Verdienste um die Völkerverständigung

Im Rahmen einer Feierstunde im Bundesministerium für Auswärtige Angelegenheiten wurden zehn Personen für Ihren persönlichen Einsatz bzw. stellvertretend für Ihre Gesellschaften für ihren Einsatz für die Völkerverständigung ausgezeichnet. Aus Anlass des zehnjährigen Bestehens der Österreichisch-Südpazifischen Gesellschaft (OSPG) wurde deren Gründer und Präsident, Univ.Prof. Mag.Dr. Hermann Mückler ebenfalls ausgezeichnet. Wie der Laudator des Bundesministeriums für Auswärtige Angelegenheiten, Botschafter MinRat Dr. Martin Sajdik, in seiner Rede betonte, wurde diese symbolische Auszeichnung der OSPG in Würdigung für damals zehnjährige Verdienste um die Völkerverständigung verliehen. Gleichzeitig bedeutet diese Würdigung die offizielle und öffentliche Kenntnisnahme der Aktivitäten der OSPG durch die Republik Österreich als Brückenbauer und Förderer von bilateralen und multilateralen Kontakten zu den pazifischen Inselstaaten.

Zum Bild:

V.l.n.r.: Honorarkonsul Prof. Kmzlr Heinz Schinner, Präsident der Österreich-Guinea Gesellschaft; Dr. Oswald Kadlecek, Präsident der Österreichisch-Japanischen Gesellschaft; Botschafter Min Rat Dr. Martin Sajdik, Bundesministerium für Auswärtige Angelegenheiten; Buwog-Geschäftsführer Dr. Gerhard Schuster; Univ.Prof. Dr. Hans-Peter Bantleon, Vizepräsident der Österreich-Jamaika Gesellschaft; Buwog-Geschäftsführer Mag. Robert Puhr; Bundesminister a.D. Dr. Willibald Pahr, Präsident der Österreichisch-Libanesischen Gesellschaft; Min Rat RegRat Alois Söhn, Bundeministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur, Mitglied im PaN-Vorstand; Univ.Prof. Dr. Hermann Mückler, Präsident der Österreichisch-Südpazifischen Gesellschaft; Botschafter a.D. Dr. Friedrich Posch, Präsident der Österreichisch-Pakistanischen Gesellschaft; Prof. Dr. Theodor Kanitzer, Präsident der Österreichisch-Polnischen Gesellschaft

 

Festveranstaltung anlässlich der Übergabe der Univ.Prof. Dr. Karl R. Wernhart zum 65. Geburtstag gewidmeten Festschrift am 31. Mai 2006 im Vestibül des Wiener Burgtheaters

Anlässlich des 65. Geburtstages von o.Univ.Prof. Karl Rudolf Wernhart wurde vom Institut für Kultur- und Sozialanthropologie gemeinsam mit der Fakultät für Sozialwissenschaften und dem Wiener Univeristätsverlag WuV eine Festveranstaltung in den Räumlichkeiten des Burgtheaters ausgerichtet. Dazu waren rund 100 geladene Gäste erschienen, darunter die Altrektoren Univ.Prof. Dr. Wolfgang Greisenegger und Univ.Prof. Dr. Alfred Ebenbauer, welche die Feier zum Anlaß nahmen, in ihren Reden die langjährige und verdienstvolle Tätigkeit von Prof. Wernhart als Wissenschaftler und Funktionär zu würdigen. Univ.Prof. DDr. Werner Zips moderierte die Veranstaltung. Als Höhepunkt wurde der dem Jubilar gewidmete Festband mit dem Titel „Ethnohistorie. Empirie und Praxis“ (Wien 2006: Wiener Universitätsverlag) präsentiert und übergeben.

 




5th Conference of the European Society for Oceanists (ESfO): Recovering the Past: Resources, Representations, and Ethics of Research in Oceania; Wien, 4.-6. Juli 2002

Von 4.-6. Juli 2002 fand in den Räumlichkeiten des Instituts für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien die fünfte Konferenz der European Society for Oceanists (ESfO) statt. Diese alle zwei bis drei Jahre stattfindende Großkonferenz der weltweit größten Ozeanienvereinigung wurde von über knapp 400 Teilnehmern besucht, die an den zahlreichen Workshops und Panels sowie dem umfangreichen Rahmenpogramm teilnahmen. Die Konferenz wurde gemeinsam mit dem Centre for Scientific Research of the Slovene Academy of Sciences and Arts, Lubljana, unter Vorsitz von Prof. Dr. Borut Telban organisiert. Letztere waren auch für den Druck des Conference-Booklets verantwortlich. Das Konferenzsekretariat wurde in Wien von Frau Mag. Margit Wolfsberger und Frau Margot Wallner sowie einem Stab von freiwillig agierenden MitarbeiterInnen professionell geführt, was entscheidend zum Gelingen der Veranstaltung beitrug. Neben dem Eröffnungsempfang mit Musik und Tanz im großen Festsaal sowie in den Arkaden der Universität Wien, gab es einen Empfang im Wiener SAS-Raddison-Hotel sowie eine begleitende Sonderausstellung von antiken Ansichten und Karten der Sammlung Schütz-Müller im niederösterreichischen Schloss Grafenegg.

Im Bild links oben der Konferenz-Poster, darunter Prof. Borut Telban aus Lubljana, Slovwnien, bei der Eröffnungsansprache; darunter der Eröffnungsredner Prof. Roy Wagner im Gespräch mit dem Konferenzorganisator; rechts oben die Hauptverantwortlichen des Konferenzsekretariates Mag. Margit Wolfsberger und Margot Wallner; darunter: im Gespräch mit Prof. Alban Bensa, EHESS, und Prof. Tony Crook, Univ. of St. Andrews; darunter Prof. Ingfrid Schütz-Müller, dessen Ansichten und Karten in Schloss Grafenegg zur Ausstellung gelangten.

Zum Anklicken: Konferenz-Homepage mit Foto-Report






 

APSIS - Austrian/Pacific Studies and Information Service

Im Mai 1995 wurde das Asian/Pacific Studies and Information Service, kurz: APSIS, für mehrere Websites ins Leben gerufen. Damals fungierte APSIS als Plattform für die – damals noch relativ neue – internetmäßige Darstellung von regionalspezifischen Fachinhalten, die der Information und der Initiierung eines wissenschaftlichen Informationsaustauschs dienen sollten. Als Sub-Seiten waren die Austrian-Philippine-WebSite und die Oceania-WebSite (die damalige Homepage der Österreichisch-Südpazifischen Gesellschaft, OSPG) bis weit nach dem Jahr 2000 aktiv. Eine Southeast Asian-WebSite wurde zwar eingerichtet, entwickelte jedoch nur kurzzeitig Wirkung. Federführend in der Einrichtung und Betreuung der Website war Dr. Johann Stockinger, Präsident der 1999 gegründeten Österreichisch-Philippinischen Gesellschaft. APSIS lag (und liegt) am Server der Universität Wien und dient(e) ausschließlich non-kommerziellen wissenschaftlichen Zwecken.

Zum Anklicken: Die zwischenzeitig veraltete APSIS-Homepage

 

Der Beginn: die erste Ozeanien-Homepage im Jahr 1995

Mit nebenstehender Abbildung nahm die Ozeanien-Website, die Vorläuferin der Homepage der Österreichisch-Südpazifischen Gesellschaft, im Jahr 1995 den Betrieb auf. 1997 wurde sie in „Homepage der Österreichisch-Südpazifischen Gesellschaft, OSPG“ umbenannt und hat seither mehrere Relaunchs erfahren.